Ein gutes Bild zu machen, reicht einfach nicht

Ein gutes Bild zu machen, reicht einfach nicht

 

Du bist Fotograf geworden (oder grad auf dem Weg einer zu werden), weil du wohl richtig gut bist. Weil du denkst, dass du ein besonderes Talent, den besonderen Blick, eine Gabe für geniale Bilder hast. Ganz gleich ob du ganz neu im Business bist oder schon ein alter Hase. 

 

Vielleicht machst du Portraits, fotografierst Hochzeiten oder machst Fashion-Shootings. Vielleicht bist du aber auch Tierfotograf oder Dokumentarfotograf, Produktfotograf, fotografierst Architektur oder Werbung. Du hast bestimmt schon viel positives Feedback zu deinen Bildern erhalten. 

 

Doch bestimmt ist dir schon mal jemand über den Weg gelaufen, der nicht so gut war wie du. Schlechteres Equipment hatte als du, nicht so viele Ausbildungen, Trainings, Shootings wie du. Weniger kreativ war oder einfach nicht „den Blick“ hat. 

 

Jemand, der halt nicht so geniale Bilder macht wie du. 

Jemand, der die Kamera nicht so im Griff hat wie du. 

Oder nicht so organisiert ist wie du. 

Keine perfekte Webpage hat. 

 

Und dennoch … einfach Kunden und Umsätze an Land holt, die eigentlich du verdient hättest. 

 

Doch weißt du was?
Für’s Gut-Sein und geniale Bilder machen gibt’s nichts, was deine Rechnungen bezahlt. Denn „gute“ Fotografen gibt’s tausende. In jeder Ecke.  Amateure ebenso wie Profis. Du brauchst dich nur mal in den Sozialen Netzwerken umsehen! 

 

Es reicht heute nicht, davon auszugehen, hier und da was auf Instagram oder Facebook zu posten und drauf zu warten, dass dir die Kunden das Studio einrennen. 

 

Warten und Hoffen ist für’n Arsch!

 

So lange du wartest, dass jemand kommt … macht jemand anderer den Auftrag.

So lange du hoffst, dass jemand kommt … schreibt jemand anderer die Rechnung.

 

Mir kann’s recht sein. Und dem anderen, der so viel Kunden hat und Umsatz macht, auch. 

Denn wir warten nicht. Wir hoffen nicht. 

Wir tun. 

Wir sind aktiv. 

Vernetzen uns. 

Sind bekannt. 

Sind bereit, auch mal Risiken einzugehen. 

Probieren uns aus. Testen. Entwickeln uns weiter. 

Arbeiten nicht nur an der Technik - sondern unserer Sichtbarkeit.

 

Es gewinnt heute nicht immer der „beste“ Fotograf den Pitch. Sondern der, der am präsentesten ist. Der am kreativsten ist. Am besten vernetzt ist. Der schneller ist. 

 

Du hast eine Idee?

Dann setz sie um!

 

Denn Ideen werden nicht besser, je länger du damit wartest. Sie werden eher ranzig und alt und bald siehst du auf Instagram, dass schon jemand anderer sie umgesetzt hat. DEINE Idee. 

 

Und davon hast du bestimmt schon genügend… von diesen Ideen, die irgendwo herumgammeln. 

 

Schreib sie alle auf eine Liste.

Und dann pick dir die Idee raus, auf die du jetzt am meisten Bock hast. Fang einfach an. Schreib dir zusammen, was du alles brauchst und setz es um. 

 

Denn das ist vielleicht dieses eine Projekt, das dich vom guten Fotografen zum außergewöhnlichen macht. Wo du beginnst, nicht nur gute Fotos zu machen, sondern außergewöhnlich gute Fotos. 

 

Oder glaubst du noch immer, dass GUT ausreicht?

 

 

 


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